Der Blick in die Welt hilft zuweilen, sich auf das Nächste zu besinnen.

Der Darß. Ahrenshoop. Rückzugsort und Inspiration für Künstler und Kreative. Unverfälschte Ostseeküste, malerische Fischerorte, verträumte Boddendörfer. Unsere 81 Zimmer und Suiten verbinden Tradition mit modernstem Komfort. Traditionell residieren und den Luxus der Neuzeit genießen - das ist die Hotel-Philosophie im THE GRAND Ahrenshoop. Räume, geprägt von klarer Struktur und edlen Materialien sorgen für Wohlbefinden und Erholung. Puristik und Klassik verbinden sich mit Hightech-Infrastrukturen zum Wohnerlebnis der besonderen Art.

THE GRAND Ahrenshoop knüpft an die traditionsreiche Geschichte des Hauses auf dem Schifferberg an, beeindruckt wie ehedem mit atemberaubendem Blick aus dem Restaurant Bogislav über die Dünen- und Strandidylle Ahrenshoops seinen Betrachter — eine Kur für Seele und Geist. Nirgends ist eine Panoramasicht auf dem Fischland-Darß eindrucksvoller als bei uns. Während des ganzen Jahres sind die aussichtsreichen Plätze die angesagtesten kulinarischen Treffpunkte in der Region. Elegant-wohnliches Ambiente und beste Servicequalität —THE GRAND Ahrenshoop ist DIE Adresse für Gäste, die das Besondere suchen.

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Historie

Die Weite des Meeres, das Blau des Himmels, die Unendlichkeit des Horizonts— seit seiner Gründung im Jahre 1891 sind die Gäste des Ahrenshooper Kurhauses stets verzückt vom atemberaubenden Ausblick und der exponierten Lage des Hotels auf der Darßer Halbinsel.

Mit seiner exquisiten Ausstattung war das Hotel schon immer Anziehungspunkt für ganz besondere Gäste. THE GRAND Ahrenshoop knüpft nach Jahren des Verfalls an diese Tradition an und schlägt damit ein neues Kapitel in der bewegten Geschichte des Kurhauses auf. Kulinarische Höhepunkte, ein exklusiver 3000 Quadratmeter großer Spa- und Wellnessbereich und das WEITBLICK, die Bar mit eindrucksvoller Rundum-Sicht über den Darß, auf die Ostsee und den Bodden, verwöhnen im Hier und Jetzt Gäste, die das Besondere suchen.

Haus Wenden und das neue Kurhaus

1911 erwirbt Fräulein von Walsleben das „Bogislav“. Nach umfassenden Modernisierungsmaßnahmen eröffnet sie das neue Hotel unter dem Namen „Haus Wenden“. Bereits im Jahre 1919 wechselt das Haus erneut den Besitzer. Der Ribnitzer Stadtrat a.D. Falkenberg und der Krefelder Seidenweber Oetker kaufen das Haus, das ab 1920 „Kurhaus“ genannt wird.

Verstaatlichung des Kurhauses

Im Zuge der „Aktion Rose“ wurde das Kurhaus 1953 verstaatlicht und unter dem Namen „Kurhotel“ vom FDGB-Feriendienst Rostock betrieben. Ein Jahr später erfolgt die Übernahme durch das DDR-Kulturministerium. 1968 wird das alte Kurhaus geschlossen. Es weicht einem modernen Neubau, der erst 2008 — vor Baubeginn des heutigen THE GRAND — abgerissen wird.

FDGB-Ferienheim

Am 18.07.1970 wird der rechtwinklige, streng wirkende Neubau des Kurhauses, für den man teilweise auf die alte Bausubstanz zurückgegriffen hatte, eröffnet. Die große Glasfront des Speisesaals mit Ostseeblick prägt das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes, die moderne Küche und die 21 Zimmer entsprechen dem damaligen Zeitgeist.

Nach fünf Jahren übernimmt Horst Mertinat den Kurbetrieb von Hotelleiter Erich Kalweit und damit auch das Kommando über 90 Mitarbeiter in Service und Küche. Trotz niedriger Restaurantpreise wird ein Tagesumsatz von 8000 Mark erreicht. Das Herbergsgeschäft dagegen ist nur halb so profitabel. Bei Sommernachtsbällen und besonderen kulinarischen Länderveranstaltungen sind die Karten im Vorverkauf allerdings schnell vergriffen.

Leerstand und Verfall ab 1993

Mit der Wende kam auch das Ende dieser Kurhaus-Ära. Begleitet von Entlassungen und der Abwicklung durch die Treuhand lief der Betrieb noch bis zum Herbst 1993. Danach verliert das Gebäude auf dem Schifferberg seine ursprüngliche Bestimmung als Herberge und verfällt in den 90er Jahren zusehends.

Berühmtheit erlangt das Haus in dieser Zeit nur noch als Kulisse für kulturelle Aktionen. Im Februar 2008 beispielsweise inszeniert der Berliner Künstler Philipp Geist mit der Videoinstallation "time lines" einen Teil seiner Ausstellung "Zeiten und Räume" in der Ruine. Er verzichtet auf den Einsatz von Leinwänden und projiziert direkt von innen auf die Fensterfront des Kurhauses. Dabei setzte Geist vor allem auf das Zusammenspiel zwischen der maroden Bausubstanz des Gebäudes und seinen abstrakten, geometrischen Videoarbeiten.

Abbruch und Neubau

2008 wurde das leerstehende Gebäude abgerissen und nach nur zwei Jahren Bauzeit als "Kurhaus Grand Hotel Moderne" wieder eröffnet. 
2012 wechselte der Eigentümer und das Unternehmerduo Oliver Schmidt und Sven Pieletzki aus Berlin nahmen die Zügel in die Hand.
Nach diversen Namensänderungen (u.a. "Grand Hotel & Spa Kurhaus Ahrenshoop", "Grand Hotel Ahrenshoop") wurde Anfang 2015 letztendlich der Fokus auf das Wesentliche gelegt: THE GRAND Ahrenshoop.
Dabei wird zwar der Name modifiziert, nicht aber das Konzept großartiger Gastlichkeit an einer der schönsten Stellen der Ostsee.
Ein denkmalgeschützter Bau aus dem vorigen Jahrhundert, nostalgisches Flair, schwere Kronleuchter, rote, schwere Vorhänge - genau daran denken viele bei einem Grand Hotel. Wer das THE GRAND schon einmal besucht hat, der weiß: So etwas findet man hier nicht vor.
Zwar knüpft das Haus bewusst an die Traditionen des Ahrenshooper Kurhauses an, interpretiert Komfort und Eleganz eines Grand Hotels jedoch zeitgemäß: Mit moderner Architektur, einem wohltuend klaren Design, mit entspannter, herzlicher Gastfreundschaft und den unverwechselbar weiten Ausblicken auf Dünen und Meer.