Strände

Von Wustrow aus, der Eingangspforte des Fischlandes, zieht sich ein Fußweg am Hohen Ufer entlang bis nach Ahrenshoop. Naturliebhaber finden auf der sich 18 m über das Meer erhebenden Anhöhe viele Feuersteinsplitter: denn das Hohe Ufer ist eine bedeutende Stätte prähistorischer Funde. Vom Hohen Ufer ist das Land weit zu überblicken. Auf der einen Seite glänzt das bewegte Meer, auf der anderen Seite des schmalen Landstreifens leuchtet der ruhige Bodden. Das zur See steil abfallende Hochufer ist zerrissen und zerklüftet, Sturm, Wogen des Meeres und Grundwasser üben ihr Zerstörungswerk, so dass Jahr für Jahr hier ein Uferrückgang von etwa 65 cm gemessen wird. Die scharfen Westwinde haben die Kronen der Bäume an der Küste zerzaust. Bäume und Sträucher ducken sich hinter die Dünen, als wollten sie sich vor den rauhen Winden schützen. Der Name „Windflüchter“ begründet sich darauf. Der Strand ist hier schmal und mit Steinen bedeckt. Kurz vor Ahrenshoop senkt sich das Ufer. Der Strand wird breiter und ist nicht mehr so steinig. Am Eingang des Darßwaldes beginnen die Steildünen wieder und enden etwa 12,5 km von Ahrenshoop entfernt am Darßer Ort, der kahlen Nordspitze der Halbinsel, auf der der Leuchtturm Prerows die Nacht erhellt.

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